Homöopathie in Otterberg bei Kaiserslautern

Homöopathie allgemein

Homöopathie in Kaiserslautern
"Zu behandeln ist der kranke Mensch, nicht die Krankheit" 
J. T. Kent (1849-1916)
 

Die Homöopathie ...

... ist eine ganzheitliche Therapiemethode. Hier wird nicht nur die Krankheit betrachtet, sondern der Mensch als Ganzes, als Körper-Geist-Seele- Einheit.

... ist eine individuelle Therapie. Jeder Patient bekommt sein persönliches auf seinen momentanen Zustand abgestimmtes Arzneimittel.

... ist eine der tiefgreifenden Heilmethoden, um nachhaltig Gesundheit zu erzielen.

... kann bei allen akuten, chronischen,  sowohl bei körperlichen als auch psychischen Beschwerden angewendet werden.

Beispiele:
  • Allergien, Hautkrankheiten
  • Infektanfälligkeit
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Störungen im Verdauungssystem
  • Ängste, Phobien
  • depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen, innere Unruhe
  • körperliche und seelische Erschöpfung
  • Zyklusstörungen, unerfüllter Kinderwunsch, Wechseljahrsbeschwerden

Klassische Homöopathie

Die drei Säulen der Klassischen Homöopathie

Grundlagen der Homöopathie

Begründer der Klassischen Homöopathie ist der deutsche Arzt und Apotheker Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843).

Unzufrieden mit den damaligen drastischen medizinischen Behandlungsmethoden, suchte er nach einem neuen Weg und entdeckte nach jahrzehntelanger Beobachtung und Forschung das homöopathische Wirkungsprinzip.

Im Jahr 1810 erschien sein Hauptwerk, das „Organon der Heilkunst“, in dem er alle Grundlagen und Gesetze verankerte.

Krankheit entsteht durch die Verstimmung einer in uns wohnenden Lebenskraft - ein Ungleichgewicht unserer inneren Harmonie, die sich sowohl im Körperlichen als auch im Seelisch/Geistigen ausdrücken kann.

Die Basis des homöopathischen Wirkprinzips bilden die drei Säulen:

1. Das Ähnlichkeitsgesetz!

Atropa Belladonna
Atropa Belladonna

Similia similibus curentur: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.“

Das Wort Homöopathie leitet sich vom Griechischen ab. (homoios=ähnlich, pathos=Leiden)

Ein homöopathisches Mittel soll so wirken, dass es am gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufen könnte wie jene, an denen der Kranke leidet.

Dazu ein Beispiel:
Wir alle kennen die Hautreaktion, wenn wir eine Brennnessel berührt haben.
Das homöopathische Arzneimittel Urtica urens (Brennnessel) setzen wir ein, wenn jemand ein Hautekzem hat, welches ähnliche Symptome zeigt: brennende bläschenartige Hautausschläge.

2. Die Arzneimittelprüfung, Prüfung am Gesunden

Bei der Arzneimittelprüfung wird das homöopathische Arzneimittel solange von einem gesunden Menschen oder einer Gruppe eingenommen bis Vergiftungssymptome erscheinen. Diese Sammlung an Prüfungssymptomen werden in der Materia Medica festgehalten.

3. Die Potenzierung

BELLADONNA, die Tollkirsche
BELLADONNA, die Tollkirsche

Hahnemann hat die Substanzen immer stark verdünnt, um Vergiftungen zu vermeiden. Jedoch ist er bei der Therapie von chronischen Erkrankungen an die Grenze gestoßen.

Irgendwann kam er auf die Idee, die Substanzen nicht nur zu verdünnen, sondern sie auch zu verreiben oder zu verschütteln - sie zu dynamisieren, wie er es nannte. Dadurch - so stellt man sich vor - kann sich das Geistartige aus der Substanz lösen und befindet sich dann in der Trägersubstanz (Zucker/Alkohol). Deshalb ist es auch nicht mehr wichtig, dass überhaupt noch Moleküle der Substanz in den Globuli oder der alkoholischen Lösung vorhanden sind.

Prozessorientierte Homöopathie

Homöopathische Behandlung mit Begleitung der seelischen Prozesse

Prozessorientierte Homöopathie

Die Prozessorientierte Homöopathie ist eine Erweiterung der Klassischen Homöopathie und wurde von Hans-Jürgen Achtzehn und Andreas Krüger (Samuel-Hahnemann-Schule, Berlin) vor etwa 30 Jahren entwickelt.

Es gelten ebenfalls die drei Säulen der Homöopathie und das Organon. So wird auch hier das individuelle für den Patienten auf seinen momentanen körperlichen und psychischen Zustand abgestimmte Arzneimittel verordnet - das sogenannte momentane Konstitutionsmittel.

Hinzu kommt die Begleitung des Patienten im Prozess des Heilwerdens durch therapeutische Gespräche. Veränderungen durch die Arzneimittelgabe im Denken, Fühlen und Handeln können somit bewusst gemacht werden.

Wenn wir von einer positiven Absicht der Symptome ausgehen, welche Erkenntnis ist dann nötig, damit die Krankheit überflüssig wird?

Neu ist auch das positive/gesunde Arzneimittelbild, welches geprägt wird von den positiven Charakter-Eigenschaften im gesunden Zustand. So kann Krankheit nicht nur als ein zu bekämpfendes Übel betrachtet werden, sondern eröffnet die Möglichkeit zu Wachstum, „Einsicht“ und der Entwicklung von Potenzialen.

Tafelrunde der Seele

Die Modellvorstellung unserer Konstitution/unseres Charakters wird in der Prozessorientierten Homöopathie als die innere Tafelrunde dargestellt:

Die Gemeinschaft unserer Persönlichkeitsanteile, die durch Arzneimittel (AM) personifiziert werden, sitzt mit uns an einer großen Tafel. Rechts neben uns befindet sich unsere Hauptkonstitution. Die Hauptmittel der Eltern sitzen relativ vorne dabei. Die AM entsprechen auch den Archetypen unserer Seele. Diese Konstellation/Sitzordnung der AM verändert sich ein Leben lang nicht. In der Behandlung schaut man, wer ist gerade dran, wer braucht Hilfe, wer hat sein Potenzial noch nicht entwickelt?

Ziel ist es, alle Teilpersönlichkeiten zu heilen, die eigene Identität zu entwickeln oder „Werden, wie wir gemeint sind“ (aus SHS Berlin).

Homöopathie für die Frau

Frauen zu begleiten in allen Lebensphasen, liegt mir sehr am Herzen.

Frau-Sein, das bedeutet, ein Leben lang mit den natürlichen Schwankungen des Hormonhaushaltes zu leben - Monat für Monat, von der Menarche (erste Menstruation) bis zur Menopause (letzte Menstruation). Beinahe alle großen Lebensabschnitte einer Frau (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre) gehen mit einer hormonellen Veränderung einher.
 

Sind Hormonhaushalt, Nervensystem und Psyche im Gleichgewicht, schafft es der weibliche Körper, hormonelle Verschiebungen auszubalancieren. Gelingt dies nicht, kann gerade mit der sanften und natürlichen Medizin das sensible hormonelle System sehr gut unterstützt werden.